Programm

Symposium Programmheft 

Symposium
Grenzen des Wachstums. Das Kunstmuseum gestern, heute und morgen

26.–27. November 2015

Donnerstag 26.11.2015

Auftakt
18.30 Uhr
Begrüßung
Christiane Lange (Direktorin Staatsgalerie Stuttgart)

18.45 Uhr
Das Kunstmuseum – Eine erfolgreiche Fehlkonstruktion?
Wie man Folgekosten erwirbt, die man nie wieder loswird

Walter Grasskamp (Professor für Kunstgeschichte, Akademie der bildenden Künste München)

Freitag 27.11.2015
Sektion 1
Museen am Limit?
Moderation: Rose-Marie Gropp (F.A.Z.)

9.30 Uhr
Grenzen des Wachstums:
Museum – Kunstmarkt – Politik – Gesellschaft. Eine Bestandsaufnahme

Christiane Lange

10.00 Uhr
Alle Welt ins Museum!
Theresia Bauer, MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

10.30 Uhr
Diskussion: Was sind die Forderungen und Wünsche von Gesellschaft und Politik an das Museum von heute?

Theresia Bauer, Christiane Lange

11.00 Uhr
Kaffeepause

Sektion 2
Wohin mit der Kunst? Die Geschichte des Museums – eine Geschichte des Verschwindens?
Moderation: Christiane Lange

11.30 Uhr
Das erschlagene Publikum. Museumsmüdigkeit seit 200 Jahren.
Bénédicte Savoy (Professorin für Kunstgeschichte, TU Berlin)

12.00 Uhr
Das große Aussortieren. Architektonische Reaktionen auf die Museumsmüdigkeit.
Nikolaus Bernau (Freier Autor und Architekturkritiker)

12.15 Uhr
Warum investiert ein international erfolgreiches Logistik-Unternehmen in den Bau von Kunst-Depots?

Hans-Ewald Schneider oder Vertretung (Fa. Hasenkamp)

12.30 Uhr
Diskussion: Wie zukunftsfähig ist die Formel: Immer größer – immer mehr?

Nikolaus Bernau, Hans-Ewald Schneider, Bénédicte Savoy

13.00 Uhr
Mittagspause

Sektion 3
Aufgaben des Museums – tägliche Grenzüberschreitungen
Moderation: Susanne Kaufmann (SWR)

14.30 Uhr
Der Kunsthistoriker als Bauherr – Sammeln ohne Geld. Was Universitäten nicht lehren und weshalb das Museum eine Ausbildungseinrichtung bleiben muss.
Bernhard Maaz (Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München)

15.00 Uhr
Vom Aufbruch des Museums in die digitale Welt: Chancen und Perspektiven der digitalen Erweiterung.
Inka Drögemüller (International Relations / Externe Partner, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Städel Museum & Liebieghaus Skulpturensammlung)

15.30 Uhr
Über die Werte der Kunst für die Öffentlichkeit
Barbara Welzel (Professorin für Kunstgeschichte, TU Dortmund)

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Das Kunstmuseum der Zukunft – eine Kreativitätsagentur?
Wolfgang Ullrich (Freier Autor, Kulturwissenschaftler und Berater)

17.00 Uhr
Diskussion: Gibt es das öffentliche Museum auch noch morgen?
Inka Drögemüller, Bernhard Maaz, Julia Voss, Barbara Welzel, Wolfgang Ullrich

Änderungen vorbehalten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Ein Anmeldung ist nicht erforderlich.

8 Gedanken zu “Programm

  1. Über die Inhalte und Konzeptionen „des“ Kunstmuseums in regelmäßigen Abständen nachzudenken und diese den veränderten Zeitläufen immer wieder anzupassen, ist Aufgabe jedes Museumsleiters und seines Teams. Insofern herzlichen Dank für die Ausrichtung eines Symposiums, das diese Fragen wieder einmal vor Augen führt. Was mich aber an dem Programm verwundert, das ist einmal mehr das – leider üblich gewordene – Fehlen der Position der kleineren und mittleren Kunstmuseen und Städtischen Galerien, die in der Breite und in der Fläche jene, nicht allein an Besucherzahlen ausgerichtete Basisarbeit (Sammeln + Bewahren vor Ort, Bildung, Vermittlung, Förderung, Vielfalt, Identität usw.) leisten, auf der auch die großen Häuser, Kunstvermittler und Kunstwissenschaftler aufbauen. Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, dass auch dieser Aspekt in den Sektionen, einzelnen Vorträgen und Diskussionen auftaucht.

    Christoph Bauer
    Kunstmuseum Singen

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  2. Wie schön. dass sich im Laufe des Symposiums der Fokus verlagerte: vom Titel „Grenzen des Wachstums“ hin zu #zukunftkunstmuseum. Wie erreichen wir unsere Besucher von morgen? Welche Qualifikation brauchen Museumsmitarbeiter? Wohin mit den vielen aktuell nicht gezeigten Kunstwerken? Die letzten zwei Tage zeigten eindrucksvolle (Einzel-)Lösungen und Menschen, die sich der Herausforderung stellen. Denn die Aufgabe wird nicht mehr im Sammeln, Bewahren, Forschen und Entwickeln liegen. Sie besteht zukünftig immer mehr in zielgruppengerechter Ansprache, Erarbeitung alternativer Einnahmequellen, im Experimentieren mit neuen Medienkanälen und Ausstellungs-Formaten. Die Museen, die sich diesen Herausforderungen stellen, werden auch zukünftig noch forschen und bewahren können. Die Frage, ob sie auch wachsen? Zweitrangig.

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