Stimmen zum Thema

Es gibt bereits viele Stimmen in der Presse zu unserem Symposium. Was andere Museumsdirektoren zu dem Thema sagen können Sie hier nachlesen:

Statements der Museumsleiter


 

Am 8.10.2015 erschien in der FAZ ein großes Interview mit Prof. Dr. Christiane Lange, geführt von Julia Voss (hier nachzulesen). Zu diesem Diskussionsanstoß anlässlich des geplanten Symposiums erreichten die Staatsgalerie über viele Wege Zuschriften und Reaktionen aus der Kunst und Kultur. Hier finden Sie einige Beispiele daraus:

„… Endlich einmal ist an prominenter Stelle eine überfällige Debatte angestoßen…“
Prof. Dr. Laurenz Lütteken, Institutsvorstand Musikwissenschaftliches Institut, Universität Zürich

„…Sollte es gelingen dieses von Christiane Lange formulierte Denken in unsere Zunft auch nur ansatzweise zu etablieren, bekäme das Fach, das seiner Konstitution nach doch zu den Grundlegungen einer demokratischen Kultur gehört und allemal gehören müsste, endlich wieder gesellschaftliche Relevanz.“
Dr. Markus Kersting, Hirmer Verlag, München

„Hut ab. Sie stoßen auf großartige Weise eine der wichtigsten Debatten der heutigen Zeit an. Hoffentlich können wir alle zusammen etwas ändern.“
Karl Pfefferle, Galerie für internationale Gegenwartskunst, München

„Wir haben zu viel von allem und nur eine Konsolidierung mit einer spezifischen Ausrichtung der Museen, wird unsere kulturelle Landschaft bei knappen Kassen bunt bleiben lassen!“
Carolin Scharpff-Striebich, Leiterin Sammlung Scharpff, Bonn

„Ich meine das Wichtigste ist, dass es die Kunst gibt, und nicht dass möglichst viele Menschen in die Museen laufen. … Kunst ist dafür da, die Innovationen, die Sprachmuster, die Formen zu liefern, von denen all die „Derivate“, die gesamte Unterhaltungsindustrie, die Alltagskommunikation, überhaupt das zwischenmenschliche Verstehen leben. … „
Burghard Müller-Dannhausen, Künstler, Koblenz

„… ich habe Ihr Interview gelesen … Sie haben da ein wirklich relevantes Thema aufgegriffen!“
Péter Horváth, Stuttgart

3 Gedanken zu “Stimmen zum Thema

  1. Wenn wir uns um unsere Kultur des Zeigens, die sich dankenswerterweise geografisch in die Breite entwickelt hat, bringen, verarmt das Land immer weiter. Und Frau Langes Problem wird trotzdem immer größer. Denn dieses loziert sich als Konzentration der Aufmerksamkeit auf die „dicken Schiffe“ wie die Staatsgalerie etc. Doch was ist mit den kleinen Häusern auf dem Land? Zudem: Der Kunstmarkt bestimmt immer stärker den Kulturteil. Wie viele Seiten hatte der Markt vor 20 Jahren, wie viele heute? Ökonomie prägt das Denken und erzeugt einen unterschwelligen Ökonomismus, dem als erstes die Kultur zum Opfer fällt. Wen wundert’s, dass unabhängiges Denken gar nicht mehr wahrnehmbar wird. Das Problem wird demgemäß (s. Interview) aus verschobener Perspektive angegangen. Es geht m. E. nicht um die Anzahl der Museen, es geht um das intellektuelle Ernst nehmen einer Kultur des Schauens und Denkens. Diese zu begründen, erhalten und zu erweitern, darin liegt die eigentliche Herausforderung. Aber wenn heute Entscheider nicht mehr grundüberzeugt von ihrem Auftrag sind, nicht mehr idealistisch sich mit voller Kraft für etwas einsetzen, sondern nur auf den nächst besseren Posten in der nächst größeren Stadt schielen… au revoir…

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    1. Sehr geehrter Herr Dr. Kampmann,
      Sie sprechen sehr wichtige Punkte und Überlegungen an.
      Wir laden Sie herzlich zu unserem Symposium am 26. und 27.11. ein, um diese ausführlicher zu diskutieren.
      Herzliche Grüße, Ihre Online-Redaktion der Staatsgalerie

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